Wirtschaft und
Wissenschaft
Wissenschaftsstandort
 
Wissenschaftsstandort Wirtschaft und Wissenschaft
 
Das Forschungszentrum DESY

Schnelle Elektronen in Hamburg  –  Geisterteilchen am Südpol  –  Teilchenkollisionen in Genf


DESY ist eines der weltweit führenden Zentren für die Forschung an Teilchenbeschleunigern
und wird mit öffentlichen Mitteln finanziert.
Grundlagenforschung

Es gibt zwei Standorte, Hamburg und Zeuthen, mit
gemeinsamen naturwissenschaftlichen Forschungs- schwerpunkten in der Grundlagenforschung:

  • Beschleuniger

  • Teilchenphysik

  • Forschung mit Photonen

Investieren in die Zukunft

DESY leistet aktiv Beiträge zur Nachwuchsförderung:

  • gewerbliche Ausbildung, Praktika

  • Diplom- und Doktorarbeiten

  • Schülerlabor physik.begreifen

Die Zeuthener Wissenschaftler bei DESY beteiligen sich an internationalen Forschungsprojekten.
Der Photoinjektor-Teststand in Zeuthen (PITZ) liefert einen wichtigen Beitrag für die erfolgreiche Verwirklichung des zukünftigen europäischen Freie-Elektronen-Röntgenlaser XFEL am DESY-Standort in Hamburg. Der XFEL eröffnet völlig neue experimentelle Möglichkeiten. Um dieses Licht mit den besonderen Eigenschaften zu erzeugen, sind sehr hohe Anforderungen an die Qualität der Elektronenquelle gestellt. Heute wird der Freie-Elektronen-Laser FLASH, ein Pilotprojekt für den XFEL, bei DESY in Hamburg mit einer bei PITZ optimierten Elektronenquelle betrieben.
 

Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY
in der Helmholtz-Gemeinschaft

Platanenallee 6
15738 Zeuthen

Tel.: 033762 / 77-0
Fax: 033762 / 77-413
Web: www.desy.de


Mit dem internationalen Neutrinoteleskop IceCube entsteht am Südpol in den Jahren von 2004 bis 2011 unter Mitwirkung von Zeuthener Wissenschaftlern der größte Teilchendetektor der Welt. 4800 Photosensoren, die „Augen“ des Teleskops, werden in einem Volumen von einem Kubikkilometer Eis in 1400 - 2400 m Tiefe installiert, insgesamt 1300 von ihnen werden in Zeuthen produziert. Neutrinos, die reaktionsträgen „Geisterteilchen“, liefern wertvolle Informationen über das Geschehen im Kosmos.

Physiker der Teilchenphysik in Zeuthen beteiligen sich in Genf aktiv an den Forschungsvorhaben
am Large Hadron Collider (LHC), der Entdeckungsmaschine für neue Teilchen und Phänomene.
DESY-Wissenschaftler planen mit am internationalen Linearcollider ILC, einer zukünftigen
Präzisionsmaschine zur genauen Bestimmung von Teilcheneigenschaften.

Es bleiben noch viele Fragen offen, die die Natur uns stellt. Aber mittels technologischer Entwicklungen sowie dem Zusammenspiel theoretischer Berechnungen mit experimentellen Ergebnissen, gewinnen wir immer neue Erkenntnisse und kommen den Antworten ein Stück näher.
   
 
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